Die Vertretung der sächsischen Studierenden (KSS) hat eine Petition gegen die laufenden Stellenkürzungen im Hochschulbereich geschrieben. Damit die Forderung nach ausreichend vielen Stellen an sächsischen Hochschulen möglichst viel Gewicht erhält, sollen so viele Menschen wie möglich die Petition unterschreiben. Deswegen wäre es gut wenn ihr in eurer Umgebung Unterschriften sammeln würdet. Vielleicht mit dem Hinweis, dass ihr euch die krude Standortrhetorik („Menschenexporte“) der KSS nicht zu eigen macht.
Eines der wenigen Zugeständnisse, das von Studierenden durch die Besetzung des Rektorats der TU Dresden am 18.01.2012 erreicht werden konnte, war die Zusage des Rektors Hans Müller-Steinhagen, offensiver mit der Presse zu arbeiten. Das die Zusammenarbeit mit der Presse gleich beim ersten Versuch funktioniert, sollte sich indes als frommer Wunsch erweisen. So sah sich der Rektor, nach einem missverständlich empfundenen Artikel in der sächsischen Zeitung am 27.01.2012, genötigt noch kurz vor dem Wochenende die Wogen zu glätten.
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Infolge der Besetzung des Rektorats (siehe hier) am letzten Mittwoch gab es diese Woche ein weiteres Gespräch unter interessierten Studierenden zum Thema Kürzungen. Beteiligt haben sich Frau Odenbach, Leiterin des Rektorstabes, Rektor Dr. Müller-Steinhagen und die Pressesprecherin der TU, Frau Magister.
Das Protokoll mit allen Fragen und Antworten findet ihr hier.
Unsere Vorlesungsaktion am 18.01.2012 war ein voller Erfolg! Wir hatten 50 Teilnehmer bei den Abfallern und je über 200 bei den Geographen bzw. am Bahnhof bei den Romanisten/Verkehrswissenschaftlern.
Presse und Rundfunk waren da – haltet die Augen und Ohren offen bei DNN, Sächsischer Zeitung, MDR, Coloradio, etc. ‒ und natürlich bei den Campuszeitungen.

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Uns erreichte die Eilmeldung: Das SMWK ist pleite! Überrascht zeigten sich die Studierenden solidarisch und riefen spontan sachsenweit eine Spendenaktion auf den Plan.
Für wen?
Dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst! Dem Ministerium, das die Mittel für DEIN Studium kürzt!
Was soll das nützen?
Demos können ignoriert werden, Papier bleibt geduldig, der Tunnelblick des Ministeriums ruht jedoch auf ihren Finanzen.
Dort setzen WIR an: Wir spenden! Gegen den Stellenabbau an sächsischen Universitäten! Jede_r genau 1 Cent!
Machen genügend Leute mit, wird der Verwaltungsaufwand solcher „Spenden“ die Pfennigfuchser in Dresden mal richtig wachrütteln.
Jetzt zahlst DU es Denen mit gleicher Münze zurück!
Überweise auch DU dem SMWK ab 18.01.12 „Einen Cent“!


